Werte- und Entwicklungsquadrat

Ein Kommunikationsmodell von Schulz von Thun

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In seinem Werte- und Entwicklungsquadrat geht Friedemann Schulz von Thun davon aus, dass im „Wertehimmel der Kommunikationspsychologie“ nur Paarlinge existieren. Diese Balance beider Pole kann gestört werden, wenn eine Tugend zu einem absolutistischen Standpunkt verkommt. Aus Vorsicht wird Feigheit, aus Mut Waghalsigkeit. Nun kommt es darauf an, eine Balance zwischen der einseitigen Position und ihrem Gegenpol zu finden.

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Jede positive Eigenschaft braucht einen positiven Gegenpol

Dann gelingt persönliche Entwicklung

Bei Diskussionen spielen Werte und Tugenden häufig eine wichtige Rolle z.B. Vorsicht vs. Mut, Improvisation vs. Planung. Dabei gibt es kein „besser“ oder „schlechter“. Es wird von einem konstruktiven Zusammenwirken beider Pole ausgegangen.

Da beide Pole untrennbar zusammengehören geht es nicht darum, sich für eine Alternative zu entscheiden. Bei der Frage, ob beispielsweise Ehrlichkeit wichtiger ist als Höflichkeit, oder ob Flexibilität wichtiger ist als Organisation, kann es also nicht darum gehen, den richtigen „Pol“ zu wählen. Denn gerade das konstruktive Miteinander beider Werte ist wichtig. Im Arbeitsalltag leiden Debatten häufig darunter, dass eine beteiligte Person oder auch eine Gruppe einen „verabsolutierten“ Standpunkt vertritt. Das wirkt mitunter übertrieben oder sogar entwertend. Aussagen wie: „Bei eurem Chaos würde es mir auch nicht gelingen, Resultate zu liefern“, bewirken, dass Diskussionen von einer Minute auf die andere völlig aus dem Ruder laufen. Es kommt zu Irritationen, Missverständnissen und Kränkungen. Wir kennen die typischen Wertekonstellationen und unterstützen Sie und Ihr Team auf dem Weg zu einer konstruktiven Kommunikation.

Werte und Entwicklungsquadrat zur Kommunikation
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