Interne Unternehmenskommunikation

Eine Workshopreihe zur Verbesserung der Kommunikation und der Interaktion mit Mitarbeitern im Unternehmen.

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Aktuell planen wir eine Workshopreihe zum Thema interne Unternehmenskommunikation bei einem weltweit tätigen Zulieferer in der Baubranche. Aufgrund einer neuen Mitarbeiterbefragung hat die Unternehmensleitung hier Optimierungsbedarf identifiziert.

Zunächst ein paar allgemeine Bemerkungen dazu:

Die drei Kernbereiche der internen Unternehmenskommunikation

Informationsfluss

  • Über die interne Kommunikation werden die zentralen Informationen der Geschäftsführung und Kernbotschaften der Unternehmensstrategie weitergegeben. Dadurch erhalten Mitarbeiter und Führungskräfte einen kontinuierlichen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen. Dies bildet wiederum die Basis für den Dialog und die Beteiligung der Belegschaft.

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Mitarbeiterbeteiligung und -motivation

  • Als zweite Säule der Kommunikation im Unternehmen gilt die Beteiligung und der Dialog mit den Mitarbeitern. Durch transparenten Informationsfluss fühlen Mitarbeiter sich mitgenommen und im Idealfall eingeladen, sich an einer breiten Diskussion z.B. zu Leitbild, Vision oder Mission zu beteiligen. Damit werden die Motivation und die persönliche Identifikation mit dem Unternehmen gesteigert.

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Wissensvermittlung

  • Der dritte Bereich ist Wissensvermittlung und damit auch Wissenssicherung. Interne Informationen und Firmenwissen werden über verschiedene Kanäle geteilt und damit personenunabhängig und dauerhaft gesichert. Sobald die Mitarbeitenden an diesem Wissentransfer beteiligt sind, wirkt sich das motivationssteigernd aus.

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Instrumente der internen Unternehmenskommunikation

Zunächst kann man hier unterscheiden zwischen sogenannten „Push“-Medien (Informationen werden aktiv an eine bestimmte Zielgruppe transportiert) und „Pull“- Medien (Informationen werden auf bestimmten Plattformen zur Verfügung gestellt und müssen proaktiv von den Empfängern abgeholt werden).
Bis vor einigen Jahren waren noch klassische (Print-) Medien wie Schwarzes Brett, Mitarbeiterzeitungen oder Rundbriefe typische Organe der internen Unternehmenskommunikation. Jedoch hat sich das mit der zunehmenden Digitalisierung grundlegend gewandelt. Natürlich gibt auch es noch die Branchen, bei denen diese klassischen Medien weiterhin eine Bedeutung haben. Auf kurz oder lang laufen diesen jedoch innovative, digitale Methoden der Unternehmenskommunikation den Rang ab:

Intranet

Ein Intranet ist (im Gegensatz zum Internet) ein nichtöffentlicher, firmeninterner Kanal, der nur von einem beschränkten Personenkreis nutzbar ist. Eine Ergänzung zum Intranet ist häufig ein firmeninterner Blog, in dem Mitarbeiter ihr Gedanken und teilweise auch Bilder teilen können, bzw. über Kommentarfunktionen in Diskussion treten können.

Wissensvermittlung, Mitarbeitermotivation und Informationsfluß - die drei Kernbereiche der internen Unternehmenskommunikation
Wiki

Ein Wiki ist eine interne Firmenwebsite, die es den Nutzern erlaubt, nicht nur Inhalte und Wissen zu lesen, sondern auch gemeinsam kollaborativ zu erarbeiten und weiter zu entwickeln.

Interner Newsletter

Ein Newsletter ist eine interne Mailingliste, mit der Informationen als Rundschreiben an die betreffenden Zielgruppen verteilt werden.

Social Media

Bestimmte Social-Media-Kanäle wie zu z.B. youtube, Instgram oder Facebook können auch als geschlossene Kanäle für die interne Kommunikation genutzt werden.
Darüber hinaus finden in Unternehmen eine Vielzahl von Tools für Web- und Videokonferenzen wie z.B. Microsoft Teams oder WebEx, Messaging wie z.B. Threema Work oder kollaborative Aufgabenverwaltungsdienste wie z.B. Trello Verwendung.

Dabei ist die Konformität zur DSGVO bei der Verwendung dieser Dienste natürlich ein zentraler Aspekt.

Spannende aktuelle Ergebnisse zum Thema bietet auch der Trendmonitor Interne Unternehmenskommunikation der School for Communication and Management in Berlin. Diesen können Sie unter dem angegebenen Link downloaden.

Trendmonitor Interne Unternehmenskommunikation

Aber zurück zu unserem ursprünglichen Anlass:

Wie verbessern wir konkret die interne Unternehmenskommunikation bei unserem Kunden?

In einem ersten Schritt haben wir einen eintägigen Workshop mit folgenden Inhalten geplant:

  • Begriffsklärung und gemeinsames Verständnis von Unternehmenskommunikation

  • Präsentation und Diskussion der Mitarbeiterbefragungsergebnisse zum Thema

  • Erarbeitung einer Mission über einen kreativen Einstieg

  • Situationsanalyse, Bewertung und Entwicklungspotenzial der aktuellen Instrumente/ Kanäle der Unternehmenskommunikation

  • Ideenbörse und Brainstorming: Optimierung und Neuentwicklung

  • Maßnahmen ableiten und Projektsteckbriefe entwickeln- Wer, was, wann?

  • To dos für die Umsetzung

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Ein zweiter Workshop wird dann im Abstand von ca. sechs Wochen folgen. Dabei werden die neu gewonnen Informationen in die Projektsteckbriefe eingearbeitet und eine Vereinbarung zur Umsetzung getroffen.
Ein halbes Jahr später wird dann in einem weiteren follow-up der Grad der Umsetzung überprüft, nachgehalten und eventuell nachjustiert.
Gespannt darf man dann sein auf die Ergebnisse der nächsten Mitarbeiterbefragung.