Changearchitektur Change Management Projektmanagement Stuttgart

Der Systemische Berater als Architekt und Handwerker: Change-Architektur für Veränderungsprozesse

Neben der professionellen Begleitung und Durchführung einzelner Trainings oder Coachingeinheiten, ist häufig ein breiter angelegter (Organisationsentwicklungs-) Prozess Gegenstand einer systemischen Beratung. Dabei wird zu Beginn in Abstimmung mit dem Auftraggeber auf übergeordneter Ebene eine Change-Architektur entworfen, die wiederum aus zur jeweiligen Zielsetzung passenden Bausteinen (wie Trainings, Coachings etc.) besteht.

In einem Veränderungsprozess, dessen Begleitung vor kurzem erfolgreich abgeschlossen wurde, sah diese Change-Architektur beispielsweise folgendermaßen aus (anonymisiert):

Changearchitektur Change Management Projektmanagement Stuttgart

Ausgangspunkt war die die notwenige Neuausrichtung eines kleinen/mittelständischen Unternehmens im Rahmen eines Wechsels der Geschäftsführung und veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

Als systemische Organisationsberater haben wir dabei zum einen die oben genannte Rolle des Architekten, zum anderen geht es aber auch darum, auf der darunter liegenden Ebene der einzelnen Workshops und Tools „handwerklich“ einen guten Job zu machen.

Je nach Komplexität und Reichweite des jeweiligen Veränderungsprozesses spielen klassisches Projektmanagement und (systemisches) Change Management eine unterschiedlich starke Rolle. Dabei gilt als Faustregel: Je geringer die Komplexität des Vorhabens, desto eher lässt dieses sich durch „einfaches“ Projektmanagement zum Erfolg führen. Steigt jedoch die Komplexität, desto stärker kommt es auch auf „weiche“ Faktoren, wie beispielsweise die Beziehungen zwischen den Teilnehmerinnen, unterschiedliche Wahrnehmungen der Situation oder mögliche Widerstände an. In der Folge nimmt die Bedeutung des Change Managements zu. Trotzdem gilt: Ein sauberes Projektmanagement bleib die Basis des Tuns.

Eine hilfreiche Unterscheidung, die Sie auch in Ihrer Organisation einbringen könnten, ist die zwischen blauen Themen (wie z.B. Projektmanagement, Ziele, Fachthemen) und roten Themen (weiche Faktoren/Change Management). Reflektieren Sie doch einmal am Ende eines Meetings, wieviel Prozent blaue Themen waren dabei? Wo haben wir rote Themen angesprochen, bzw. welche rote Themen waren unterschwellig spürbar?

Falls Sie auch vor aktuell vor Herausforderungen stehen, kommen Sie auf uns zu, und wir überlegen in welchem Umfang und mit welchen passenden Bausteinen wir Sie bei Ihrem Anliegen unterstützen können.

Bei tieferem Interesse zum Thema „rote und blaue“ Themen, lesen Sie doch unsere Zusammenfassung zum Eisbergmodell sowie zur Systemischen Haltung.