Unser Tipp: Fortbildung „Der Flipchart Coach“ bei Axel Rachow

Das Auge coacht mit! Wo bleibt das Popcorn?

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Ja, das sind doch die angenehmen Situationen im Berufsalltag: Bequem in den Stuhl fallen lassen, zurücklehnen, die Beine ausstrecken und sich von einem warmen Schauer von PowerPoint-Folien berieseln lassen. Da kann man so richtig abschalten – zuverlässig im 2-Minutentakt wechseln die hübschen bunten Bilder. Wer Lust hat, hebt ab und zu die Hand und ergänzt wohlwollen den Vortrag aus seiner Perspektive. Ansonsten regt und bewegt sich nicht viel. Alles gut – aber hey! Wo bleibt eigentlich das Popcorn?!?

Flipchart oder PowerPoint?

Auch wenn diese Beschreibung etwas zugespitzt ist und es natürlich auch legitime Anlässe für gut strukturierte und ggf. didaktisch aufbereitete PowerPoint-Präsentationen gibt, so lässt sich häufig doch eine Tendenz zur Passivität bei den Teilnehmer/innen beobachten. Und gerade bei Anlässen, wie Teamtrainings, bei denen es um Interaktion und Kommunikation geht, sind sie häufig schlicht und einfach fehl am Platz.

Fahrlässig wäre es jetzt jedoch, in die gegenteilige Position zu verfallen und völlig auf eine Visualisierung zu verzichten. Denn: wie auch beim „natürlichen“ Lernen im Alltag gilt: Das Auge ist unserer wichtigster Sinneskanal! Ohne eine passende Visualisierung besteht die Gefahr, sich im Worte und Diskussionsdschungel zu verirren, den Überblick zu verlieren und unnötige Schleifen zu drehen.

Ideal ist dagegen eine begleitende Visualisierung auf Pinnwand und Flipchart. Hier können der Fortschritt einer Diskussion mitverfolgt und verschiedene Standpunkte nebeneinander dargestellt werden. Bereits Beschlossenes wird überprüfbar und jeder Beitrag zählt – und nicht von wem er kommt. Somit leisten diese „Medien für die Augen“ auch einen Beitrag zur Demokratisierung der Teamarbeit, gerade in unserer heutigen agilen Welt sind sie somit unverzichtbar.

Fortbildung  „Der Flipchart Coach“

Flipcharts und Pinnwand nutzen? Auf jeden Fall! Aber eben nicht einfach „irgendwie“. Denn ihr großes Potenzial entfalten diese erst dann, wenn sie professionell genutzt und eingesetzt werden. Dies betrifft zum einen, den zielgerichteten Einsatz von Bildern, Skizzen und Symbolen, zum anderen gilt es auf eine gute lerntheoretische Fundierung zu achten, die auch Erkenntnisse der modernen Hirnforschung mit einbezieht.

Und auch hier gilt – verfeinern und weiterentwickeln kann man sich immer! Und genau das hat Dirk Beiser getan und am sehr empfehlenswerten Workshop „Der Flipchart Coach“ teilgenommen. Fragen Sie uns doch in einem gemeinsamen Workshop mal nach kleinen Tipps und Tricks, die Sie ebenfalls im Berufsalltag immer wieder zielgerichtet einsetzen können!

Wer neugierig geworden ist auf das Thema, hier noch folgende Empfehlungen:

Visualisierung, Bilder, Skizzen, Symbole:

Rachow, A.; & Sauer, J. (2016). Der Flipchart-Coach. Profi-Tipps zum Visualisieren und Präsentieren am Flipchart. managerSeminare Verlags GmbH.

oder gleichnamige Fortbildung.

Mit stärkerem Fokus auf Didaktik und Lernpsychologie:

Weidenmann, B. (2015). 100 Tipps & Tricks für Pinnwand und Flipchart. Beltz Verlag.

Weidenmann, B. (2011). Erfolgreiche Kurse und Seminare. Beltz Verlag