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Eisbergmodell
Das Eisbergmodell bezieht sich ursprünglich auf Arbeiten von Sigmund Freud. Es geht davon aus, dass nur ein kleiner Teil zwischenmenschlicher Kommunikation und Interaktion auf der Bewusstseinsebene abläuft, ein großer Teil aber im Verborgenen.

Die Metapher des Eisbergs verdeutlicht, dass diese bewußten Anteile "über der Wasseroberfläche" häufig ein wesentlich kleinerer Teil sind.70-80 % eines Eisberges sind in der Regel "unter der Wasseroberfläche" und damit nicht zu sehen. Allerdings hat dieser unbewußte Anteil unter Wasser einen großen Einfluss auf das Agieren von Menschen. Das Eisbergmodell sensibilisiert für diese Anteile und fokussiert bei Kommunikationsproblemen oder Konflikten auf die psychosoziale Ebene. Häufig müssen zunächst Störungen in diesem Bereich vorrangig bearbeitet werden, um auf der sachlichen Ebene Ergebnisse erzielen zu können.

Das Eisbergmodell beleuchtet also sowohl die psychosoziale, als auch die Sachebene von Interaktion und Kommunikation.




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